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Musikgeschichte

  • 5. Oktober 2023Von Felix Meinert

    Zehn Jahre nach Veröffentlichung hat dieses Album des Wuppertaler Rappers kein bisschen seiner wortgewaltigen Wucht verloren. Wer Viktor Bertermann alias Prezident vorstellen will, lässt ihn das am besten gleich selbst tun: „Ich bin eine Hälfte guter Wille, eine schlechtes Gewissen.“ Als scharfsinniger und schonungsloser Texter hat sich der Rapper aus Wuppertal im Underground schon in

  • 21. September 2023Von Moritz Remuta

    Nun ist er verstorben, es traurige Realität. Über Umwege wurde der amerikanische Singer-Songwriter nicht nur zur Ikone, sondern auch zum Mythos. Ein mehrmals totgesagtes Genie, das mit seiner Musik zeitlose Kraft verstrahlt.  Erfolg wird in der Musikindustrie auf genau eine Weise gemessen. Silberne, Goldene, Platin-Platten sind die an den Wänden der erfolgreichsten Musikproduzent:innen hängenden Gütesiegel

  • 7. September 2023Von Balthasar Zehetmair

    Im polnischen Stettin pulsiert Ende der 1990er Jahre der Drum’n’Bass in den Clubs. Drei Freunde entwickeln einen ganz neuen Sound. Über ein bis heute einzigartiges Album, MTV-Shows, Raves und hinein in die Welt der rasenden Breakbeats. „The club fucking exploded in these minutes!“ Es ist drei Uhr morgens, die Luft ist tropisch feucht, die Nacht

  • 27. Juli 2023Von Felix Meinert

    Wie kaum eine andere zeitgenössische Rock-Band verkörpert Queens of the Stone Age den obszönen Schrecken in ihrer Musik.  Alles, was Queens of the Stone Age für einen „Feel Good Hit of the Summer” brauchen, nennen sie in ihrem Liedtext: „Nicotine, Valium, Vicodin, marihuana, ecstasy and alcohol! C-c-c-cocaine!” Es muss ja nicht immer ein literarisches Meisterwerk

  • 13. Juli 2023Von Felix Meinert

    Die Frequenz-Redaktion empfiehlt ihre Lieblingsmusik zum Schwitzen, Grillen und Tanzen.  „Águas de Março“ – Elis Regina & Tom Jobim (1972) Eine beherzte Leichtigkeit geht von der munteren Gitarre, den zarten Klavierakkorden und Elis Reginas butterweicher Stimme auf ihrer Version der „Águas de Março“ aus. Im Duett mit Tom Jobim, dem ursprünglichen Interpreten dieses Bossa-Nova-Klassikers, entzückt

  • 29. Juni 2023Von Balthasar Zehetmair

    Seit 30 Jahren prägt das Independent-Plattenlabel Gutfeeling Records die Münchner Underground-Musikszene. Über die Liebe zum Vinyl, einen großen Freundeskreis und das “Durchwurschteln”.  „Niemand wollte uns unter Vertrag nehmen, also machten wir halt selber ein Plattenlabel, und seitdem… hören wir einfach nicht damit auf”, erzählt Andreas Staebler, auch oder vor allem nur G. Rag genannt, genüsslich

  • 15. Juni 2023Von Balthasar Zehetmair

    “Tall and tan and young and lovely The girl from Ipanema goes walking And when she passes Each one she passes goes, “Ah”” – The Girl from Ipanema, 1963 – Leicht flüsternd, irgendwie abwesend, mit einer Stimme zwischen Trance und purer Verführung haucht Astrud Gilberto die englische Version von „Garota de Ipanema” in das Studiomikrofon

  • 18. Mai 2023Von Balthasar Zehetmair

    Die Jazzpianistin aus Leipzig wird wiederentdeckt. Über eine faszinierende Ausnahmeerscheinung, die am Höhepunkt ihrer Karriere in der New Yorker Jazz-Szene das Vertrauen in sich selbst verlor und fast vergessen wurde.   Von Balthasar Zehetmair So kunstvoll, intellektuell und einfühlsam die Jazzmusik immer wirkt, es ist ein knallhartes Pflaster, auf dem sich zu etablieren und Anerkennung zu

  • 4. Mai 2023Von Felix Meinert

    Die Großstadt diente in der Kunst häufig als Symbol des Verfalls. Man denke nur an die Malerei des Expressionismus, die bereits im späten 19. Jahrhundert die verwinkelten urbanen Fassaden als einengende Monstren darstellte. Etwa 100 Jahre später verarbeiten die Engländer Garry Cobain und Brian Dougans jene städtische Verwahrlosung auf ganz andere Weise in ihrer Kunst:

  • 20. April 2023Von Balthasar Zehetmair

    Das Radio, es läuft immer und vor dem Internet war es wahrscheinlich die schnellste und mächtigste Informationsquelle für die breite Gesellschaft. Was im Radio gespielt wurde, hatte beste Chancen, zum Hit zu avancieren. Früher in den 1960er Jahren war das Radio für die Jugend das wichtigste Medium. Hier wurde die neueste Musik meist zuerst gespielt

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