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Von der Schublade auf die Bühne: Aus der Reihe “Feierwerk-Frequenzen”

13. Mai 20265 Min. gelesen

Der Frühling bietet nicht nur wärmere Temperaturen und längere Tage, sondern auch haufenweise neue Musik: Am 16. Mai treten erneut drei Künstlerinnen bei den Feierwerk Sessions auf, wie gewohnt nach dem Prinzip “Pay what you want”. Doch wer sind Linα (Singer/Songwriter), Marina Marie (Pop, Indie, Electro) und Marie Melody (Singer/Songwriter)? Hier unser Überblick.

Linα

Seit ihrem Debütrelease „nie geliebt“ im Jahr 2024 singt Linα über die leisen, unbequemen Emotionen, verpackt in melancholische Melodien und Indie-Pop-Beats. Dabei wird ihre große Begeisterung für die Sprache sichtbar: Bereits vor einigen Jahren trat sie als Poetry Slammerin auf, bevor sie den Weg zur Musik fand. Heute sagt sie: Die Musik verleiht ihren Texten noch einmal eine ganz andere emotionale Ebene. „Da ich immer schon ein sehr gefühlsvoller Mensch war, fühlte ich mich zur Musik einfach noch mehr verbunden.”

Inspiration für ihre Texte schöpft sie aus Alltagssituationen und ihrer eigenen Gefühlswelt: „Der Kern meiner Texte ist eigentlich immer sehr persönlich”.

Porträt der Künstlerin Lina

© Linα

Als Soloact allein auf einer Bühne zu sein, ist für Linα keine neue Erfahrung. Als Poetry Slammerin stand sie regelmäßig vor Publikum – und auch im Rahmen ihrer Ausbildung an der Musikschule trat sie mehrfach auf. Letztes Jahr kam aber ein besonderer Moment: Linα stand das erste Mal mit ihrer eigenen Musik auf der Bühne. Von Lampenfieber kaum eine Spur – sie habe sich von Anfang an „total wohl gefühlt”.

Im Verlauf des Jahres plant Linα weitere Veröffentlichungen.

Marina Marie

Ihren ersten Bühnenmoment hatte MARINA MARIE mit acht Jahren – in einer Karaoke-Bar in Italien. Fast zwei Jahrzehnte später steht die 26-jährige Münchnerin regelmäßig auf echten Konzertbühnen: im Bahnwärter Thiel, beim Tunix Open Air, in der Für Freunde Bar oder diesen Samstag im Feierwerk. Dabei durfte sie auch schon mit ihren eigenen Idolen auftreten, z.B. letztes Jahr mit LEA.

Ihre Musik bewegt sich im deutschen Dream-Pop-Universum, verwebt Einflüsse aus Indie sowie Elektro und lädt ihre Zuhörer:innen in eine Welt voller Gefühle und Leichtigkeit ein.

Porträt der Künstlerin Marina Marie

© Marina Marie

So wie Linα schreibt auch Marian Marie gerne Poesie und integriert diese in ihre Musik: Lyrische Bilder und persönliche Geschichten verschmelzen in ihren Songs zu etwas, das sie selbst als „fast entblößend” beschreibt. Denn lange sang sie ausschließlich auf Englisch, ihre Muttersprache schien ihr zu persönlich. Den ersten deutschen Song hatte sie fast ein Jahr in der Schublade liegen, bevor sie sich traute, ihn zu veröffentlichen. Im Dezember 2024 kommt schließlich „Irgendwie Verloren” heraus.

Zuletzt veröffentlichte Marina Marie ihre Single „Routine” im März 2026.

Marie Melody

„Musik begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben”, erzählt die Singer-Songwriterin und übertreibt damit nicht, denn schon mit drei Jahren begann sie Cello zu spielen. Gut zehn Jahre ist es wiederum her, dass sie sich die Gitarre selbst beibrachte: größtenteils autodidaktisch über YouTube-Tutorials und dem Nachspielen ihrer Lieblingslieder. 2025 folgten die ersten eigenen Songs und im März 2026 dann die erste EP „Im Kreis”.

Porträt der Künstlerin Marie Melody

© Marie Melody

Ihre Musik würde sie irgendwo zwischen Indie und Pop einordnen. Die Inspiration für ihre Texte kommt aus dem Alltag, aus Gedanken und Gefühlen, die sie beschäftigen. Was ihr dabei wichtig ist: „Jeder Song hält auf seine Weise einen bestimmten Gedanken oder einen besonderen Moment fest.” Immer mit dabei: ihre vertraute Akustik-Gitarre.

Aktuell arbeitet Marie Melody an neuen Songs, von denen einige sogar schon live gespielt wurden – auf ein festes Releasedate warten wir gespannt.

Christopher Bertusch - Redaktion

Wünschte er würde Klassik mögen, hört aber lieber Hyperpop-Remixe von Hits der 2000-2010er Jahre, mit passenden 240p-Musikvideos. Mag daneben alles, was ordentlich fetzt, aber gerne auch zum Weinen bringt.

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